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Montag, 16. November 2015

Out and about in Tel Aviv


Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, zog mich die Reise-Lust jüngst nach Israel. Ein wunderbares Land, mit einer beachtlichen Geschichte und selbstbewussten Bewohner. Ein paar Ausflüge nach Haifa oder ans tote Meer ergänzten die wunderbaren Tage in der vibrierenden Metropole Tel Aviv. Was es dort zu entdecken gibt, erfahrt ihr hier in meinem kleinen Guide.

FOOD
North Abraxas: DAS In-Lokal in der Stadt, immer ausgebucht - also am Vorabend reservieren. Auf Teller wird verzichtet, denn der mit Packpapier überzogene Tisch leistet hier Abhilfe. Insbesondere der Fisch ist hervorragend!
Diego San: Miami trifft auf Veracruz und Bangkok: Der exotische Mix in diesem In-Schuppen macht es aus. Die Speisen sind allesamt klein gehalten, sodass man sich einmal quer durch die Karte probieren kann. Die leckeren Cocktails runden das Dinner ab.
The Bun: Seit ich das erste mal am Zürcher Street Food Festival Panda Buns probiert habe - eine Art koreanischer Burger -, war es um mich geschehen. Dass es in Tel Aviv gar ein Restaurant gibt, dass sich "The Bun" nennt und das ganze Spektrum dieser Leckereien serviert, erschien mir wie Geburtstag und Weihnachten auf einmal.
The Container: Dieses hübsche, von einem Schweizer geführte Restaurant im Hafen Jaffas, der Altstadt Tel Avivs, ist grossartig für den sonntäglichen Lunch. Unbedingt das Ceviche probieren!

BARS
Radio E.P.G.B.: Diese Bar ist so versteckt, wie einige gute Adressen in der Stadt. Eine enge Treppe führt in den Keller hinuntern - wo umgehend der Bär steppt und die Musik dröhnt.
Da, Da & Da: Dieses Lokal ist zur Hälfte der perfekte Brunch-Place - im anderen Teil des Lokals kann man hervorragende Cocktails trinken und den Ausgeh-Trip einläuten. Cheers!
Casino San Remo: Diese Bar ist nicht nur super stylish eingerichtet, sondern verfügt auch über leckere Cocktails und einfach Speisen. Hier lassen sich die Sonntage vertreiben, oder auch Abends gemütlich ein paar Drinks schlürfen.

CLUBS
The Breakfast Club: Tel Aviv ist bekannt für sein vibrierendes Nachtleben. Auch wenn uns vieles nicht so versiert, dafür aber definitiv aufs Party-Machen ausgerichtet vorkam, ist dieser Club, dessen grafischer Auftritt ein Traum ist, beim richtigen Line-Up ein Besuch wert.
The Block: DER Elektro-Club der Stadt schlechthin. In einem alten, leerstehenden Busbahnhof eingenistet, gibt es hier definitiv keine Reklamationen. Was zuerst ein wenig ans Berghain erinnert (schliesslich hängen drinnen denn auch noch Panorama-Bar-Poster), wird dann aber doch durch das Publikum relativiert: Die Tür-Politik scheint sich am Credo "je mehr, desto besser" zu orientieren - was auch die Party-Qualität sinken lässt. Dennoch ein Besuch wert.
The Dell: Dieser ebenfalls sehr verstecke und sich unter dem Boden befindende Club überzeugt durch seine Lockerheit und unprätentiöse Art.

SHOPPING
Sheinkin Street: Lässt Shopping-Herzen höher schlagen! Hier findet man feinstes israelisches Design, aber auch bekanntere Brands. Mein absoluter Lieblings-Shop ist die Boutique 5!
Shabazi Street: Wie eine Märchen-Welt aufgebaut, lässt es sich hier bestens die Samstage vertreiben: Tapa-Bars, Cafés und leider zu teure Boutiquen säumen die Strasse.
Dizengoff-Center: Wer die grossen Mode-Riesen Israels kennen lernen will, ist hier am richtigen Ort - Castro, Fox und Renuar lösen hier Mango und Zara ab.

Und damit man vor Ort auch garantiert nichts verpasst:
Unbedingt einen Blick auf den Telavivan werfen!

Überzeugend: Die Boutique 5 verwöhnt mit bestem Lokal-Design


Samstag, 26. September 2015

NEXT STOPP: TEL AVIV


In zwei Wochen geht es ab nach Tel Aviv, wobei Ausflüge nach Haifa, Jerusalem und ans tote Meer natürlich auch nicht fehlen dürfen. Seit jeher reizt mich die pulsierende Metropole Tel Aviv.

Der Mix aus Kultur, Geschichte, Strand, bunten Märkten, wilden Parties und beliebigen Verpflegungs-Möglichkeiten dürften die Stadt regelrecht zum Ferien-Paradies machen. Ich bin jedenfalls gespannt auf den Schmelztiegel von Ost und West.

Habt ihr noch Tipps?








Dienstag, 28. Juli 2015

NYC Forever!


Soeben verbrachte ich zwei wundervolle Ferien-Wochen in den USA. Nach New York ging es weiter eine Woche nach Florida - Meer, Strand, Sonnenschein und Bootfahrten inklusive.
Dies war bereits mein 2. NYC Besuch und liess mich nur erneut feststellen: New York I love you! NYC Forever! Hier meine neusten Tipps:

FOOD AND DRINKS:
Sanctary T, Soho: Wurde mir von einem lieben Freund empfohlen und hat sich mehrfach bewährt.
Magnolia Bakery, West Village: Das Original aus Sex and the City fertigt noch immer die besten Cupcakes.
Roberta's, Bushwick: Das busy Restaurant im neuen In-Quartier Bushwick zeigt die entspannte und nicht über-emotionalisierte Seite New Yorks. Fabelhafte Pizza!
The Bean, West Village: Super Frühstücks-Place, gleich bei uns um die Ecke
Mighty Quinn's Barbeque, East Village: Das beste und zarteste Fleisch, das ich je hatte. Wird auf traditionelle Weise lange im Holzofen gegart. 
Spring Street Natural Restaurant, Soho: Der perfekte Ort für den sonntäglichen Brunch - Mimosas, Bloody Marys und Egg Benedict vom Feinsten!
Chelsea Market, Chelsea: Dieser Markt lässt keine Gourmet-Wünsche offen. Wer sich für die neusten Food-Trends aus aller Welt interessiert, ist hier richtig.
Wythe Hotel, Williamsburg: Perfekt zum Apero - und auf der Rooftop-Terrasse geniesst man eine tolle Aussicht.
Café Select, Soho: Dass dieses tolle Lokal von einem Schweizer betrieben wird, wird spätestens beim Anblick der Rivella hinter dem Tresen deutlich. Super lecker (insbesondere der Burrata-Salat), super romantisch und stilvoll dekoriert und ein erfrischender Kontrast zu vielen Standard-Lokalen in der Umgebung.

SHOPPING:
Opening Ceremony: Ein Klassiker - von Comme des Garcons über KENZO bis hin zu Acne findet man hier die besten Brands überhaupt.
Arizia: Mein neuster Shopping-Hotspot mit bezahlbaren, aber trotzdem hochwertigen und individuellen Stücken. Ethno-Chic trifft auf fliessende Stoffe und klare Schnitte.
Brooklyn Charms: Toller Schmuck-Laden, wo man sich gleich alles selber kreieren kann. Ob Kette, Ohrringe oder Ring - lässt keine Wünsche offen.
Rag & Bones: Toller New Yorker Brand - allerdings relativ teuer. Im Sale hats dennoch für ein Stück gereicht...
Anthropology: Diese hübsche Boutique ist bereits an sich ein Erlebnis. Wers romantisch mit einem Hauch Ethno mag, wird hier garantiert fündig.


NIGHTLIFE:
Jimmy @ The James (Bild), Soho: Die Rooftop-Bar des berühmten James-Hotels ist im Sommer grossartig! Leckere Cocktails, Top View und ein toller Pool laden zum Verweilen ein.
El Cortez, Bushwick: Der Club gleich um die Ecke von Roberta's ist der perfekte Ort, um das Tanzbein zu schwingen. Auch die Cocktails sind empfehlenswert!
The Standard, Meatpacking District: Diese schicke Outdoor-Bar ist perfekt für laue Sommernächte.

Na dann, der nächste NYC-Besuch darf meinetwegen bereits wieder kommen!

Freitag, 13. März 2015

METZGERHALLE // REOPENING


Am Samstag ist es so weit und nach ein paar arbeitsreichen Wochen des Rennovierens eröffnet die Metzgerhalle in Luzern seine Tore wieder. Also seid dabei, wenn morgen die Korken knallen, die Messer wetzen und das Bier fliesst.

METZGERHALLE // REOPENING // MARCH 14TH // 4 PM






Montag, 17. November 2014

#Bloggerslife #Instagram


Mercedes Benz Fashion Days // Zurich // Sephora // France // Shopping // Macarons // Selfie // Literature-Club // Elfriede Jelinek // Winterreise

Freitag, 7. November 2014

Petit guide du Montpellier


Die fünf Tage in Montpellier waren Genuss pur! Hinzu kam, dass wir grandioses Wetter hatten und an unserem Beach-Day tatsächlich noch im Meer schwimmen gehen konnten. Es war herrlich! Zudem habe ich die besten Moules Frites seit jeher direkt am Strand gegessen - und das für schlappe 8,50 Euro. Wenn das kein Schnäppchen ist!

Einige Pläne und Unternehmungen hatte ich ja hier bereits angekündigt. Alles konnte natürlich nicht durchgeführt werden, aber nichtsdestotrotz waren wir fleissig unterwegs.

Meine Montpellier-Tipps habe ich hier für euch zusammengestellt.


Die besten Maccarons gab es tatsächlich wie angekündigt bei Thierry Papereux. Die kleine Süsswaren-Oase ist zwar etwas unscheinbar und versteckt, aber die direkt vor Ort frisch gemachten Maccarons waren köstlich! Insbesondere Lavendel, Karamell und die hiesige Spezialität, eine Art Lakritze-Maccaron, hatten es mir angetan. Auch andere französische Süssspeisen wie Marzipan gibt es ebenda en masse.
 




Love at first sight war die Begegnung mit der Interior-Boutique X PAUME X. Der kleine aber feine Store mit super netter Besitzerin verkauft von Möbel über Geschirr bis hin zu Deko und Schmuck wunderschöne ausgesuchte Stücke. Dort habe ich mir dann auch gleich diese tollen Pom-Pons vom holländischen Label Engelpunt ergattert. Diese sind etwas wilder und verspielter, als bisher bekannte Modelle etwa aus der IKEA oder so.

 Tolle Drinks gab es Abends in der Fabrik-Bar. Das industrielle Ambiente und das schummrige Licht sind perfekt für ein paar After-Work Drinks oder einen Schlummi. Mein "Kir" ebenda war jedenfalls köstlich!



Zuvor besuchten wir noch das mediterrane Filmfestival "Cinemed" und schauten uns den tollen italienischen Film "Il Sud è niente" an. Lohnt sich!





Wenn man in Frankreich ist, darf ein Besuch bei Sephora natürlich nicht fehlen. Der Kosmetik-Store hat neben gängigen Produkte-Linien wie Chanel etc. auch eine tolle eigene Linie. Ich habe mir einen neuen Lippenstift in einem Berry-Ton ergattert, der schon jetzt zu einem Liebling avanciert ist.




Im vorigen Post berichtete ich ja über die Labels to Watch, von denen eines Idano Paris war. Ebendieses gibt es in der Boutique Collection Privee. Das sorgfältig ausgewählte Sortiment enthält auch noch wunderschönen Goldschmuck und Lederwaren. Wow hoch Drei!

 Köstliches Essen gibt es fast immer und überall. Des öfteren haben wir uns auch Picknick aus der ortsansässigen Markthalle geholt und zu Hause verspiesen. Yummie! Am Samstag sollte es zum Abendessen eigentlich in das hübsche und hoch gelobte Restaurant Les Bains gehen, dass in den Räumlichkeiten des ehemaligen städtischen Hallenbades liegt. Leider ging die Reservation vergessen - und aus dem Essen wurde nichts. Definitiv auf meiner To-Do Liste beim nächsten Besuch!


Food Porn 2.0


Unser Verhältnis zu Essen hat sich während der letzten Jahre und insbesondere im Zusammenhang mit den aufkommenden Social-Media Kanälen wie Instagram, Pinterest oder Tumblr stark verändert. Food Porn, so das Schlagwort der Stunde - eine Bezeichnung für die lifestylegerechte Aufbereitung von Food, sprich das Abfotografieren von Mahlzeiten und die Bilder dessen danach im Netz zu teilen. Dass Essen und Pornografie im gleichen Zusammenhang genannt werden, bestätigt bereits die Tatsache, dass wir ein perverses Verhältnis zu Nahrung bekommen haben. Rein der Fakt, dass man das Essen abfotografiert, bevor man es geniesst, geht eigentlich der menschlichen Natur völlig entgegen. 

So hat etwa Jeremy Scott in der aktuellen AW14 Moschino-Kollektion Mc'Donalds Klassiker wie das M, Pommes oder Ronald ähnliche Klamotten gar auf den Laufsteg gebracht. Meine These: Weil man in der Magerwahn-Lifestyle-Gesellschaft im 21. Jahrhundert nicht mehr genügend Essen genüsslich zu sich nehmen kann, will man es wenigstens bildlich festgehalten haben. Lifestyle durchdringt alle Lebensbereiche - du bist, was du isst!

In der Realität liegen die Fakten wie folgt: Grosse Teile der Bevölkerung in der westlichen Welt werden immer übergewichtiger, gleichzeitig haben immer mehr auch mit Essstörungen zu kämpfen. Hinzu kommt die Tatsache, dass noch immer unzählige Menschen an Unterernährung leiden und zu wenig Nahrung erhalten. Was würden die wohl sagen, wenn man sie mit einen Food-Porn Instagram-Account konfrontieren würde?

Die aktuelle Food-Waste Kampagne des WWF hat mich sofort überzeugt. Es ist erschreckend zu lesen:


Zu Food Waste werden Lebensmittel gezählt, die für den menschlichen Verzehr produziert werden, jedoch irgendwo zwischen Feld und Konsum verloren gehen. In der Schweiz schaffen es jährlich rund zwei Millionen Tonnen einwandfreier Lebensmittel nicht auf unsere Teller. Das entspricht der Ladung von etwa 140'000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Verluste werden in den Haushalten verursacht: Pro Person landen hier täglich 320 Gramm Lebensmittel im Abfall, ungefähr eine ganze Mahlzeit. 

Meine Mitbewohnerinnen haben mich ja schon immer ausgelacht, weil ich jegliche Reste aufhob und später noch ass. Aber eine so schlechte Angewohnheit ist das sicherlich nicht. Und auch im Supermarkt sollte bereits besser überlegt werden: Was brauche ich wirklich? Wie oft bin ich überhaupt zu Hause? Kann ich das alles essen?

Das scharfsinnige Kampagnen-Video dazu zeigt uns das Phänomen Food Porn 2.0: 

Sonntag, 26. Oktober 2014

L'AIR FRANCAISE A MONTPELLIER


In ein paar Tagen ist es soweit und ich verreise mit einer Freundin nach Montpellier, um eine liebe Freundin von uns, die ebenda im Erasmus ist, zu besuchen. Definitiv eine Sache, die ich am Studentenleben vermissen werden: Das ständige jemanden-besuchen-können in den jeweiligen Erasmus-Destinationen.

Zurück zum Thema: Ich kenne Südfrankreich bestens, habe gar mal einen Monat in Nizza verbracht. Doch nach Montpellier habe ich es bislang noch nie geschafft. Deshalb freue ich mich umso mehr, diese vielseitige Stadt, die auch architektonisch sehr spannend zu sein scheint, besuchen zu dürfen.

Neben ein paar Museumsbesuchen, z.B. ins Jean Nouvel Design Center, wird es sicher auch ein paar Ausflüge à la plage, nach downtown zum shoppen und in coole Bars, Restaurants und Clubs geben. Mein absolutes Leibgericht, moules et frites, darf auch keinen Fall fehlen, ist diese Gegend im Süden Frankreichs doch bekannt dafür.

Wart ihr auch schon da? Habt ihr noch einen Tipp?

Die Altstadt ist bekannt für ihre mächtigen Bauten
Théâtre éco responsable à Montpellier
Die Bar 'Le Nuage' soll ein Hingucker sein

RBC Design Center by Jean Nouvel
Die besten Macarons soll es bei Chocolats Thierry Papereux geben

Montag, 8. September 2014

#Bloggerslife #Instagram


Kaum von den Ferien aus Berlin und Polen zurück, ging es bereits wieder rund mit Arbeiten, Freunden treffen und Events. Zuerst durfte ich mir aber noch ein paar Geburtstagsgeschenke von meinen Liebsten abholen. Von meinen Eltern gabs diese tolle Swatch Uhr aus der aktuellen Kollektion, genannt "Hello Darling". Da ich total auf Rosegold stehe, genau die richtige Wahl. Von meinem BF gabs eine coole Ikou Tschüss Halskette - bereits seit langer Zeit ein grosser Traum... <3

Für die Gala ging ich denn auch am Elite Model Look Schweiz einen Style Watch machen (folgt in Kürze) und durfte dort die coole Bloggerin Darya von Swissglam kennen lernen - bei ihr auf dem Blog vorbei gucken lohnt sich. Weiter gings an die Modesuisse in Kooperation mit Montblanc Schweiz - im wunderschönen Lichthof der CS am Paradeplatz in Zürich. Getrunken wurde aber nur mein absolutes Lieblingsgetränk Fritz-Limo - Apfel-Kirsche... Oder warens denn doch ein paar Prosecco? Who cares.. Zur Modesuisse später noch mehr.

Dienstag, 26. August 2014

BERLIN SUMMER MARKET @ NEUE HEIMAT


Zehn wunderbare Tage durfte ich soeben in Berlin verbringen. Eines meiner persönlichen Highlights war der BERLIN SUMMER MARKET am Mittwoch in der Neuen Heimat in Friedrichshain. Eine laue Sommernacht, toller Street-Food, coole Jungdesigner und die gewohnte Berliner Lässigkeit erwarteten einem unter dem Motto "Ahoi Hipsterama". Neben hippen Mode-Kreationen gabs am Nacht-Designer-Markt auch gute Musik, DJ's, einen Friseur, ein Pop-Up Tattoo-Studio, live Graffiti-Kunst, aufwändige Deko und kulinarische Köstlichkeiten.

Und wer hats erfunden? In diesem Falle die Schweizer. Während uns Berlin mit seiner Grösse und Geschichte in Sachen Kultur meist um Meilen voraus ist, ist das einer der wenigen Ideen, die den umgekehrten Weg gemacht hat. Hinter dem Konzept stehen nämlich die Zürcher Macher des Montagsmarktes im Rimini. Definitiv eine gelungene Kooperation, die sich zu besuchen lohnt.

Die nächsten Ausgabe unter dem Motto "Kikeriki - die Entdeckung der Landliebe" findet morgen statt. Welche Designerin es mir am Markt besonders angetan hat, darüber berichte ich in einem kommenden Post... 










Wart ihr schon in der Neuen Heimat oder kennt ihr gar den Markt? Ein Besuch kann ich euch wärmstens ans Herz legen.

Donnerstag, 7. August 2014

#Bloggerslife #Instagram


Da der Sommer in unseren Breitengraden leider etwas auf sich warten lässt, flüchteten wir letzte Woche kurzerhand ins Tessin. Was so ein paar Tage Sonne tanken bewirken können! Ein paar Aperol Spritz, Stunden am Pool und eine ausgiebige Shopping-Tour im nahe gelegenen Como durften natürlich nicht fehlen und sorgten für das nötige Dolce Vita. 
Zudem stand am letzten Samstag die alljährliche Streetparade auf dem Party-Plan und wir hatten auf der Dachterrasse einer lieben Freundin Unmengen an Spass - gute Musik, ein paar Freunde, Bier und eine Dachterrasse genügen da ja meist schon. Dufttechnisch habe ich derzeit wirklich eine love-story mit dem neuen Parfum von Chloé am laufen. Wie immer ein feiner, femininer und nicht zu aufdringlicher Duft, der, so finde ich, gut zu mir passt. 

Bald stehen meine Berliner-Ferien vor der Tür, Garbicz-Festival inklusive. Ich freue mich riesig und halte euch via Instagram auf den Laufenden.

Freitag, 23. Mai 2014

Shopping- & Trend-Guide: Antwerp


Wie ich ja schon berichtet habe, war ich kürzlich ein verlängertes Wochenende in Belgien. Nach ein paar Tagen Brüssel ging es dann auch noch nach Antwerpen. In das kleine Städtchen habe ich  mich umgehend verliebt! Es bietet meiner Meinung nach alles, was man für einen guten City-Trip braucht, und zwar auf sehr kleinem Raum, sodass man nicht ständig U-Bahn fahren oder Kilometer lang laufen muss (was bei dem Dauerregen und den kalten Temperaturen, die vorherrschten, als wir da waren, auch sehr begrüsst wurde).

Antwerpen ist, wie ich bereits in diesem Post berichtet hatte, eine Mode-Stadt. Und zwar schon seit langer Zeit. Das spürt man natürlich auch heute noch. Streetstyle-Fotografen würden hier an jeder Ecke "Opfer" finden, überall gibt es coole Bars und Restaurants und natürlich fehlt es auch nicht an tollen Boutiquen und Shopping-Gelegenheiten. Zudem gibt es eine renommierte Mode-Design Schule, an die auch das MoMu (Mode-Museum) gegliedert ist. Ein Besuch ebenda durfte natürlich auch nicht fehlen. Momentan wird eine Sonderausstellung zum Thema "Federn" gezeigt - wirklich sehr sehenswert.

Ein paar Perlen möchte ich euch hier namentlich vorstellen (Etiketten und Visitenkarten davon siehe Bild oben):

FOOD&DRINKS

CHEZ FRED
Das tolle, leicht versteckte Restaurant war ein zufälliger Glückstreffer. Wir waren eigentlich auf der Suche nach dem "Dancing Chocolat", da unsere Hostel-Besitzer uns das für ein Abendessen empfohlen hatte. Nach langem Umherirren (ohne Erfolg) landeten wir schliesslich im Chez Fred - was gemäss den netten Leuten, die wir da auch gleich noch trafen, die viel bessere Adresse  war, als das Dancing Chocolat. Ich ass köstlichen Fisch (Belgien ist ja berühmt für seine Moules et Frites, natürlich aber auch alle anderen Meeresfrüchte und Fisch, was für mich ein absolutes Paradies darstellt) und es gab leckeren Wein. Hier stimmte einfach alles: Essen, Leute und Ambiente. Ein Volltreffer.

CAFÉMATIC
In diesem coolen Retro-Café hat man wirklich das Gefühl, in einer belgischen Stube aus den 60ern zu sein. Mit viel Liebe von jungen Frauen geführt, ist der Brunch hier einfach grossartig. Unbedingt den Lavendel-Prosecco dazu probieren. Scheint ein beliebter Treffpunkt für die hiesigen Modedesign-Studenten zu sein - auch ein Style-Watch lässt sich hier hervorragend durchführen...

BRASSERIE BERLIN
Da reist man nach Antwerpen und besucht dann ein Café namens Berlin. Ja so kann es gehen. Da waren wir aber lange nicht die einzigen. Der In-Schuppen gleich an der schönen Shopping-Strasse Kleine Markt 1-3 wird auch von Belgiern rege besucht, wer einen Tisch will, muss warten. Das Ambiente und Publikum waren auch hier ganz toll, Food und Bedienung waren ok, nicht aber überragend. Eignet sich gut für Drinks am Abend oder Lunch. Hier geht man wohl eher wegen dem allseits bekannten "sehen und gesehen werden" hin.

Danach ging es noch zum Tanzen ins Café D'Anvers, ebenfalls ein Tipp von unserer Hostel-Dame. Loht sich, wenn man gern etwas zu elektronischer Musik das Tanzbein schwingt. 

Brasserie Berlin, Antwerpen
Best Belgish Food: Kriek (Sauerkirschen-Bier), Moule&Frites, Brunch und Waffeln

SHOPPING

STAY
Die tollste Boutique überhaupt in Antwerpen, und gleichzeitig auch noch ein Café. Darauf kamen wir, als wir von vier netten Damen im Restaurant Chez Fred (siehe oben) angesprochen wurden. Sie führen gemeinsame die Café-Boutique STAY, drückte uns ihre Karte in die Hand und hatten uns am nächsten Tag auch schon als Top-Kundinnen gewonnen. Mit Brands wie Alife, 10Feet und Bloomingville vereint dieser Concept-Store auf kleinem Raum erstklassiges Design.

SIENNA&LOIS
Eine süsse kleine Boutique, die auf den ersten Blick sehr teuer wirkte, sich dann aber doch als preiswert und erschwinglich entpuppte - ganz zu unserer Freude natürlich. (Für die etwas Kleineren Kunden gibt es auch noch den Siena&Lois for kids.) Bietet einen kunterbunten Mix mit allem, was Frauen-Herzen höher schlagen lässt: Accessoires, coole Bags und tolle Sommer-Klamotten liessen mich denn auch fündig werden. Eine schöne Bomber-Jacke aus Seide von Grace&Mila (PARIS) mit Blumen-Muster ergatterte ich mir.

COS
Gibts zum Glück auch in Antwerpen. Still totally in love with you - mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen... (ausser dass das COS-Personal in Berlin deutlich netter war, als in Antwerpen, tzzz...).

DRIES VAN NOTEN
Auch in den wunderschönen, an einer runden Ecke in einem tollen Backsteinhaus gelegenen Dries van Noten Shop wagten wir uns. Die goldenen Schaufenster locken einem magisch an! Gekauft werden konnte natürlich leider nichts, inspirieren lassen konnte man sich aber trotzdem.

SISSY BOY
Auch wenn der Name komisch klingt, ist diese Anthropologie ähnliche Boutique aus Holland einfach grossartig! Stundenlang hätte ich darin verweilen können. Die Kosmetikprodukte, tollen Möbel- und Interiordesign-Stücke, schönen Klamotten und coolen Accessoires zogen mich umgehend in ihren Bann. Mit grossen Augen betreten, verliess ich den Sissy Boy Store dann mit einem tollen braunen Leder-Shopper.

WOMENS SECRET
Klingt fast wie Victorias Secret (den's ja leider in unseren Breitengraden noch immer nirgends gibt, ausser diese doofen Beautyprodukte-Shopversionen), und ist auch fast so gut. Der aus Madrid stammende Shop für Unterwäsche und Bademode ist bunt, wild und die Stücke sind aus schönen Materialien gefertigt. So ergatterte ich mir ebenda dann auch ein tolles Bikini. Sommer ahoi!



Dries van Noten Store 
MoMu Antwerpen 
STAY Boutique und Café Antwerpen
Souvenir: Belgische Schokolade von MARY aus Brüssel. Cutest packaging and shop ever <3

Wart ihr auch schon in Antwerpen? Habt ihr weitere Tipps?

Dienstag, 20. Mai 2014

INSPIRATION // MIAMI HEAT


Ich bin derzeit super angetan und fasziniert von Palmen, Flamingos und Ananas - kurz gesagt: Miami Heat. Diese Elemente sorgen für die perfekten Sommergefühle: Exotik, Fernweh, Hitze und Strand mit einem Touch retro.

Doch woher kommt's? Wie entsteht dieses Image und werden diese Gefühle damit transportiert? Der Toast Hawaii etwa, erfunden in den 50er Jahren, galt damals als höchste Kochkunst. Die Ananas zeugte mit seiner Exotik von Weltoffenheit und Reiselust. Kochbuch-Autorin Gudrun Rothaug sagte über den Toast Hawaii Erfinder Clemens Wilmenrod: "Er bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte neu gewonnen Wohlstand, Ananas und Cocktailkirschen drückten die Sehnsucht nach der weiten Welt aus."

Genau diese Sehnsucht lässt sich wohl auch heute noch spüren und macht Ananas und Flamingos jeden Sommer wieder zu begehrten Mode-Motiven.

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Photo by Juergen Teller