Posts mit dem Label Literature werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Literature werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 7. November 2014

GIRLS SEASON 4 // TRAILER


Dass ich ein grosser Lena Dunham und GIRLs Fan bin, darüber berichtete ich ja bereits an dieser Stelle. Lena ist aktuell mal wieder in aller Munde, hat sie doch kürzlich ihr Buch "Not that kind of girl - a young women tells you what she's 'learned'" veröffentlicht - eine lustige Anekdote über ihr mehr oder minder gewöhnliches Leben und ihre Alltagspannen. Mit ihrer erfrischenden Art und Andersartigkeit gegenüber anderer aktueller Serien-Stars und damit Rollenvorbilder wie etwa Blake Lively oder Rachel Bilson, ist Dunham vor allem eines: Authentisch. 

Es ist klar, auch hier liegen dramaturgische Strukturen und PR-Strategien vor und auch Lena hat ihre 'Masche'. Diese scheint bis jetzt aber sehr gut aufzugehen und macht sie für mich definitiv zu einer Stimme unserer Generation. Man muss sie lieben lernen - und so ist es auch richtig. Am 11. Januar startet die 4. Staffel der Girls-Serie - ich kann es kaum erwarten! Den Trailer dazu hat HBO soeben publiziert - ihr findet diesen unten. Einen interessanten Vorgeschmack gibt's auch bei Buzzfeed.




Donnerstag, 2. Oktober 2014

MUST READ: "WOMEN IN CLOTHES"


Jüngst habe ich beim stöbern auf meinem neuen Lieblingsblog, "This is Jane Wayne", das Buch "Women in Clothes" entdeckt. In dem Sammelband berichten über 600 Autorinnen, was für sie Kleidung, Mode und Stil bedeutet und wie sie heutzutage damit umgehen. Auch Schauspielerin und Kultautorin Lena Dunham gehört etwa zu interviewten Sample an Frauen, die mit einem vorgefertigten Fragebogen zum Thema Mode im Alltag befragt wurden.

Da ich aktuell noch an meiner Master-Arbeit zum Thema "Von den Laufstegen auf die Strasse - eine Zürcher Stil-Studie" schreibe, passt das Buch perfekt in meine Recherche hinein und konnte mir auch einige gute Fragestellungen liefern. Die Fragebogen bilden aber nur einen Teil des Buches. Spannende Essays etwa von der kanadischen Schriftstellerin Sheila Heti oder Gedichte zum Thema Kleidung sind ebenfalls Bestandteile des 515 Seiten langen Werks.

Genauso schön wie das Cover lesen sich auch die Inhalte von "Women in Clothes". Ein spannender Gesellschaftsquerschnitt, den ich nur empfehlen kann. Kennt ihr das Buch?

Donnerstag, 10. Juli 2014

Drei Nüsse für #Girlbosses


Beim stöbern auf einer meiner Lieblingsblogs, das amazed mag aus München, stiess ich mal wieder auf tolle Ideen - in diesem Falle Literatur-Inputs. Seit ein paar Wochen kursieren die kürzlich veröffentlichten Bücher #Girlboss von Nasty-Gal Gründerin Sophia Amoruso sowie Stand Up - Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene durch die Blogosphäre. Dass Feminismus sein negatives Image loswerden muss und auch heute noch immer sehr von Nöten ist, liegt eigentlich auf der Hand. Nichts desto trotz scheinen sich viele dieser Tatsache nicht bewusst zu sein. Diese Bücher - auch wenn ich noch nicht ganz durch bin - können genau dafür einen wichtigen Beitrag leisten.

Ich finde Sophia Amoruso, ihren Stil sowie Nasty Gal, der von ihr gegründete Online-Shop, einfach grossartig. Sie bringt moderne, feministische Weiblichkeit auf den Punkt: Es darf sexy und pink sein, kann aber trotzdem ernst genommen werden und erfolgreich sein. Und die Zahlen von Nasty Gal dürften für sich sprechen: Der über 100 Millionen schwere Online-Fashion-Retailer beschäftigt mittlerweile mehr als 350 Mitarbeiter und gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen. Pandodaily beschreibt den Stil des Online-Shops - der natürlich auch nicht ganz unähnlich dem Stil der Gründerin ist - sehr treffen: "Nasty Gal is that gap between total dork and together, rich cheerleader where the bulk of girls who want to think for themselves but also be cool and accepted live." Eine Lobeshymne wird auf Prunk, Glitter und Trash gesungen - und zwar so gekonnt ironisch, dass die Aussage unglaublich kräftig wird.  

Jungautorin Julia Korbik macht mit Stand Up - Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene zuerst einmal klar, für wen Feminismus heute eigentlich sein soll: Es geht längst nicht mehr nur um die Frau. Betroffen sind alle, gehen tust um neue Formen des Zusammenlebens, andere Werte und Ziele. Dass unser heutiges Marktsystem und das Streben nach immer mehr, Geld und Reichtum uns krank macht, das zeigen ganz plakativ gesagt die immer häufigeren Burn-Outs etc. Auch wenn Korbik in ihrem ersten Buch Feminismus bei Adam&Eva anfängt zu erklären, so ist doch genau diese Einfachheit gut, findet doch damit jeder einen Zugang. Ihr Credo "Was du brauchst, ist Feminismus", kann ich nur vollends unterstützen. Worums am Ende geht, ist Freiheit.

Die dritte Nuss, die ich Girlbosses ans Herzen legen kann, ist Fleischmarkt von der britischen Agro-Autorin Laurie Penny. Mit ihrem Blog Penny Red schrieb sich die Jungautorin im Nu in die Herzen junger Frauen, Weltverbesserer und Querdenker. In ihrem Buch Fleischmarkt, das 2012 erschien, versucht sie einige der Strategien aufzuzeigen, mit denen Frauenkörper im heutigen Kapitalismus entmachtet und kontrolliert werden. Das Werk ist ein Stück feministischer Dialektik, das den Körper der Frau als sexuellen Stützpunkt des kapitalistischen Kannibalismus offenlegt.

Well then, macht euch ans Lesen, meine Lieben!



Donnerstag, 24. April 2014

ALEXA CHUNG // IT


It-Girl (obschon hier noch zur Diskussion gestellt werden soll, ob sie diesen Titel wirklich verdient hat) Alexa Chung hat soeben ihr erstes Buch veröffentlicht. IT, so der simple Titel des Werks, ist eigentlich eine Autobiografie rund um ihren eigenen Stil. Sie erklärt modische Do's & Dont's, wie sie zu ihrem persönlichen Stil gefunden hat und "tut einfach so ein bisschen mega hip". Die 190 Seiten hat man denn auch in rund zwei Stunden gelesen.

Wie bei aktuellen Hochglanzmagazinen (oder auch den derzeit so angesagten Blogs) ist auch Chungs Buch mehr Bilderbuch als kreatives Meister-Schreibstück. Viel schlauer ist man danach nicht, das meiste bleibt an der Oberfläche und eingängige Recherchen bleiben aus. Nichts desto trotz macht sie einige spannende historische Einschübe und erzählt von Stilvorbildern aus alten Zeiten wie etwa den Beatles, Kate Moss oder Wynona Ryder. Auch die Kombination Bild-Text lässt zu wünschen übrig, denn der Einsatz von Bildern sollte an gewählter Stelle irgendwie sinnvoll erscheinen, also sprich entweder den Text unterstützen, oder aber ergänzen. Die standardisierten Hipster-Bilder sind zwar hübsch anzugucken, meist weiss man jedoch nichtmal wer drauf ist und warum das Bild hier abgedruckt wurde. Die von Chung selbst gemachten Zeichnung dagegen sind sehr hübsch anzusehen und lockern das Ganze auf - dafür gibt's wieder Punkte. 

Leider entspricht sie dem It-Girl-Klischee nur zu gut. Natürlich stammt sie aus einer wohlhabenden Familie, hatte schon früh ein eigenes Pony (wobei sie betont, dass sie eigentlich vor allem wegen den Outfits - sprich Reiterhosen und Boots - reiten lernen wollte, als wegen der Tiere und des Sports), ist dann natürlich ganz per Zufall irgendwie beim Modeln gelandet (und dann ganz zufällig bei der renommierten Elite Model Management Agentur), dann beim TV und sitzt heute nur noch in den Front Rows der Fashion Weeks. Eine solche "Karriere" kann nur hinlegen, wer bereits in den richtigen Kreisen geboren wurde. Dafür kann sie zwar (wie auch so viele andere Promi-Kinder) zwar nichts, doch dieses ständige "Uff ich weiss auch nicht, ist irgendwie einfach so passiert" nervt. Warum nicht sagen was Sache ist?

Fest steht: Das britische Model und die Moderatorin hat wirklich Geschmack und weiss ihre Vorzüge gekonnt einzusetzen. Ihr Stil (und dieser Vorwurf gilt jetzt nicht nur ihr) ist aber in vielerlei Hinsicht auch wieder sehr standardisiert (eine Art norm-core halt, dazu später mal noch mehr…). Nichts desto trotz ist das Buch auch grafisch sehr schön gestaltet und sieht mit seinem rosafarbenen Stoff-Umschlag im Regal definitiv sehr hübsch aus - um auch hier so richtig schön an der Oberfläche zu bleiben.









 Kennt ihr IT von Alexa Chung? Habt ihr es gelesen und wie viel IT-Girl Potential seht ihr in der britischen Lady?

Dienstag, 1. April 2014

New in: BERLIN FASHION


Mitte März erschien Julia Stelzners erster Wurf: Berlin Fashion - so der simple Titel des Buches, der dann auch gleich den Inhalt auf den Punkt bringt. In spannenden Interviews mit Designern, Stylisten, Store-Managern und PR-Chefs wird einem die Berliner Mode-Welt näher gebracht. Zudem erläutern 15 Modeexperten und Blogger ihren persönlichen Stil und verraten ihre liebsten Shopping-Adressen. Auch meine Berliner-Lieblingslabels Sabrina Dehoff, Kaviar Gauche und Lala Berlin werden porträtiert. Das Buch war für mich also ein must buy vor meinem nächsten Berlin-Besuch Ende April und ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. 

Auch grafisch wurde das Buch wunderschön umgesetzt und mit dem frischen gelben Buchdeckel (übrigens die Lieblingsfarbe von Julia) bringt es den richtigen Farbtouch in jedes Bücherregal. Das Cover ziert das erfolgreiche Berliner-Model Franziska Müller.

Stelzner ist selbst freie Modejournalistin und Food-Bloggerin (veggieway.de). Das Berliner Bode-Blog Journelles, geführt von Jessica Weiss, die im Buch ebenfalls porträtiert wird, hat Julia zu ihrem ersten Werk interviewt. Wen's interessiert, hier drauf klicken.

Kennt ihr Berlin Fashion? Mögt ihr Fashion-Bücher?

Freitag, 7. März 2014

Literatur aus Lateinamerika


Während meiner Reisen durch Zentral- und Südamerika war ich stets darum bemüht, Literatur aus den jeweiligen Ländern (und wenn möglich natürlich auf Spanisch) zu lesen. Zuerst empfand ich Lateinamerikanische Literatur als etwas kitschig, doch schon bald war ich fasziniert von den tiefgreifenden Liebesgeschichten, die meist durch die Kolonialisierung oder politischen Revolutionen erschwert oder beinahe zur Utopie wurden. Dass die Bücher alle von Frauen stammen, kann man als Zufall, wohl aber auch als bewusste unbewusste Entscheidung sehen, so denke ich. Vier meiner Lieblinge möchte ich euch hier vorstellen.

"Die Bewohne Frau" von Gioconda Belli
Kein Buch hat mich bislang so berührt wie dieses. Ich habe es an meinem ersten Wochenende in Kolumbien verschlungen. Es war ein Wochenende des Ungewissens, hatte ich doch drei Monate alleine in Kolumbien, Ecuador und Peru vor mir und wusste nicht, was mich erwarten würde. Da war "La Mujer Habitada" mein Fels in der Brandung! Ich kannte die nicaraguanische Autorin bereits, hatte ich doch während meiner ersten Reise durch Zentralamerika auch Nicaragua besucht und stiess so auf ihr Werk "Sofia de los presagios" (Deutsch: Tochter des Vulkans), das ich sogar auf Spanisch gelesen hatte. Doch zurück zu der bewohnten Frau: Der Roman ist autobiografisch gefärbt und erzählt die mutige Geschichte von Lavinia. Eine junge Architektin, wohlhabend und aus bestem Hause, die sich gegen ein Leben in Saus und Braus und für eines als Rebellin im Untergrund entscheidet. Gekonnt verbindet Belli indigene Mystik mit der Diktatur-Thematik Lateinamerikas. Belli spielte selbst in der nicaraguanischen Revolution eine grosser Rolle, was beim Lesen kaum überhört werden kann.

"Eva Luna" von Isabel Allende 
Isabel Allende ist wohl den meisten ein Begriff. Bereits meine Mutter las Bücher von ihr, und als ich selbst nach Mexiko, Guatemala, Honduras und Costa Rica reiste packte es mich auch. Eva Luna erzählt von einer jungen Frau in Chile die nichts hat, als ihre Geschichten und ihren Namen. Nomen est Omen - denn Eva Luna ist nach der ersten Frau in der Bibel mit dem Nachnamen Mondin, die Frau der Frauen, getauft. Ihren Ursprung hat sie also im mythischen und durch den frühen Tod ihrer Mutter ist sie schon bald auf sich allein gestellt. Angefangen als Hausmädchen, durchquert sie verschiedene Gesellschaftsschichten und kommt zu der Erkenntnis, das man sich seine Vergangenheit selbst erschaffen kann. Nebenbei erfährt man von der politischen Lage in Chile, Machtwechsel, Einführung der Demokratie sowie Guerillakriege und Rebellionen. Gemäss dem lateinamerikanischen Motto "La vida es ahora" das ich so wundervoll finde versucht Eva das beste aus jedem Augenblick zu machen.

"Como Agua para Chocolate" von Laura Esquivel
Es war in einem kleinen Bergdorf in Mexiko, in der nähe von Oaxaca. Ich dachte mein Spanisch müsste nun gut genug für ein Buch sein und begab mich in eine kleine Bücherei. Ein ältere, aber adretter Buchhändler empfahl mir "Como Agua para Chocolate" von der mexikanischen Schriftstellerin Laura Esquivel. Das sei leicht zu lesen, trotzdem aber ein Kernwerk lateinamerikanischer Literatur. Binnen weniger Tage hatte ich das Buch verschlungen. Die Geschichte handelt von Titas Leben und ihrer unglücklichen Liebe zu Pedro. Als letztgeborene der Familie dürfte Tita eigentlich nicht heiraten, ist ihre Mutter doch eine sehr traditionsbewusste Frau. Sie soll sich gemäss dem Brauch um ihre Mutter kümmern, bis diese stirbt. Nur beim Kochen kann Tita ihre Gefühle und Leidenschaft ausdrücken. 

"Nackt schwimmen" von Carla Guelfenbein 
Erst während der letzten Wochen hatte ich endlich Zeit, dieses Weihnachtsgeschenk von meinem Bruder zu lesen. Chile 1972, kurz vor dem Putsch Pinochets und der 17-jährigen Diktatur. Morgana und Sophie verbindet eine tiefe Freundschaft, die man gar als Liebschaft oder innige Schwesternbeziehung beschreiben könnte. Die zerbrechliche Sophie lebt bei ihrem Vater Diego, der einer der engsten Berater Allendes ist. Alles gerät aus den Fugen, als Morgana und Diego sich verlieben und diese sogar schwanger wird. Sophie erfährt von der Liebschaft und flüchtet zu ihrer Mutter nach Paris. Während Diego und Morgana nach einem mühseligen Leben im Untergrund eines Tages vom Militär gefangen und getötet werden, kann deren Tochter Antonia mit ihren Grosseltern nach Spanien flüchten. Jahre später begegnen sich Sophie und Antonia und Sophie kann Morganas Tochter Antworten auf all ihre Fragen liefern. 

Kennt ihr diese Autorinnen? Mögt ihr Lateinamerikanische Literatur?

Donnerstag, 9. Januar 2014

Berlin aus dem Bilderbuch


Seit ein paar Tagen bin ich wieder in Berlin und haben nun (leider nur noch) sechs Wochen vor mir. Weil diese Stadt riesig ist und die Bars, Restaurants, Clubs und Shops kaum zu überblicken sind, kann ein guter Reise- und Stilguide nicht schaden. Einen eigenen kleinen Gastro-Guide hatte ich ja bereits in diesem Post erstellt, über einige tolle Shopping-Möglichkeiten berichtete ich ja ebenfalls schon.

Für Fashionistas ein Must-Buy ist "Der Berliner Stil" von Angelika Taschen. Die Brand-Beraterin und Wahlberlinerin berichtet darin über den Stil der Berlinerin, modische Do's und Dont's und zeigt ihre liebsten Adressen. Auch wenn es eigentlich gegen den Berliner-Stil spricht, einen Leitfaden zu dessen Stil zu schreiben, ist das ein spannender Guide. Richtet sich vielleicht weniger an die Öko-Flohmi-Hipster, mehr an die neue Berlinerin, die in einer PR-Agentur oder im Marketing arbeitet, und gerne auch mal High Heels trägt.

Umgehend war ich fasziniert vom Nachtleben hier. Dass das eine geschichtsträchtige Angelegenheit ist, ist kein Geheimnis. Bereits um 1900 soll es erste Transvestiten-Clubs in der deutschen Hauptstadt gegeben haben. Zu Weihnachten habe ich mir deshalb den Bildband "Nachtleben Berlin - 1947 bis heute" gewünscht. Genau wie Berlin selbst - etwas schmutzig, umperfekt und lässig - kommt auch das Buch daher: Kein Hochglanzpapier, sondern matte, raue Seiten dokumentieren mit tollen Bildern das Berliner Nachtleben. Auch textlich lässt sich hier einiges nachlesen, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Bereits vorab schenkten mir meine Freundinnen den Guide "Berlin mittendrin", der einem einen guten Überblick verschafft. Geordnet nach Quartieren und Kiezen, findet man darin die besten Plätze, Museen, Cafés etc. Alles ebenfalls ausgiebig mit Bildern dokumentiert.

Eine wunderschöne und geistreiche Lektüre, die eigentlich jeden (oder sicherlich fast) zum Berlin-Liebhaber machen müsste, ist das Lesebuch "Joseph Roth in Berlin". Auf wunderschöne und poetische Weise wird des Schriftstellers geliebtes Berlin beschrieben, wo er in den 20er Jahren zeitweise lebte. Eignet sich hervorragend für den kommenden Frühling und einen ausgiebigen Spaziergang.

Ansonsten kann ich euch zwei weitere Berliner-Blogs ans Herzen legen. "Stil in Berlin" ist mittlerweile ein international renommiertes Blog, das (in Englisch) über Trends und vor allen Dingen Gastro-Perlen in Berlin berichtet. Auch das Blog von Sandra Juto verfolge ich regelmässig: Die Wahlberlinerin macht wunderschöne Fotos von den verschiedenen Kiezen hier und hat auch einen eigenen Online-Store mit schönen Dekor-Sachen und Accessoires.

Auch Newsletter gibt es gute, die über das Berliner-Geschehen berichten. Hier empfehle ich einerseits den allbekannten ronorp, den es auch für Berlin gibt und der täglich rausgeht. Auch sugarhigh ist ein toller, vielleicht etwas noch stärker von Insider-Wissen geprägter, täglicher Newsletter. Dort gibt es jeweils auch coole Jobangebote u.a. im Start-Up Bereich.

Habt ihr weitere Guide-Tipps für Berlin?

Donnerstag, 28. November 2013

Lesestoff für Cozy-Days



Der Winter ist nun definitiv eingetroffen. Die Tage werden kürzer und kälter und damit steigt auch das Bedürfnis nach Cozy-Days. Mit einer Tasse Tee, eingewickelt in eine Decke und gehüllt in den wohligen Geruch einer Duftkerze kuschle ich mich gerne auf meine Couch und lese ein gutes Buch oder Magazin. 

Kürzlich verschlungen habe ich das Buch "Modestrecke - unterwegs mit Les Mads" von den beiden (ehemaligen) Les Mads Bloggerinnen Jessica Weiss und Julia Knolle. Nicht zuletzt wohl auch, weil sie ihre Blogger-Erfahrungen teilen, was mich derzeit natürlich interessiert. Jedenfalls ein absolutes must read für alle BloggerInnen! Mit viel Witz und Charme geschrieben, enthält dieses Buch lustige Anekdoten aus der Modewelt. Wie genau man aber zu einem erfolgreichen Blog kommt, steht weniger im Fokus. 

Ein Buch das mir sehr am Herz liegt ist "Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun. Ich habe es hier in Berlin nun bereits zum zweiten Mal gelesen. Ein junges Mädchen sucht im tristen Berlin der 20er Jahre ihr Glück und ihren Glanz. Sehr gefühlvoll erzählt, fühlt man sich selbst fast in diese Zeit zurück versetzt und kann sich ein Bild davon machen, wie die Stadt zu jener Zeit getickt haben muss.

Ich liebe es Mode- und Lifestyle-Magazine zu lesen und kaufen. Wenn ich am Reisen bin, kaufe ich mir in allen möglichen Ländern die Vogue (Indien, Peru, Mexico etc.). Hier in Berlin ist die fülle an tollen Popkultur- und Mode-Magazinen natürlich riesig. Geradezu ein Mekka für Liebhaber wie mich! Seit ich in Berlin bin schwärme ich für das Fräulein. Frech, weiblich, sexy, laut, gefühlvoll und haarscharf bringt das Fräulein zeitgenössische Themen, wichtige Persönlichkeiten und Trends auf den Punkt. Auch das Missy Magazine, dass zwar nur alle drei Monate erscheint, gehört zu meiner Lektüre.

Und nicht zuletzt musste ich mir natürlich auch ein paar Interview Magazines kaufen. Schliesslich will man ja Andy Warhols Erbe kennen, und weil ja neuerdings noch die Ex-Annabelle Chefredakteurin Lisa Feldmann nun dort das Zepter in der Hand hält, nahm es mich besonders wunder. Für Modeliebhaberinnen definitiv auch empfehlenswert.

Was lest ihr an kalten Tagen? Tipps und Vorschläge?