Montag, 17. November 2014

LOST IN CANDYLAND // DIE STIEFVÄTER AW14



LOST IN CANDYLAND // SHOOTING AW14 // DIE STIEFVÄTER

Pictures: Anja Wurm
Models: Nina Britschgi und Moritz Weizenegger
Styling & Concept: Die Stiefväter



































Freitag, 7. November 2014

WINTER WARM-UP // DIE STIEFVÄTER


Don't miss: Winter Warm-Up! Launch of die Stiefväters AW14 Collection. Nov. 15th, 2 PM @ the store, Hirschengraben 11, Lucerne.

FOOD // MUSIC // FASHION // NASTY TRASH // DJ // SOUND // HAIRCUTS // DRINKS // CHEAP MONDAY // EVILTWIN // MINKPINK // AW14 // COLLECTION LAUNCH 

Petit guide du Montpellier


Die fünf Tage in Montpellier waren Genuss pur! Hinzu kam, dass wir grandioses Wetter hatten und an unserem Beach-Day tatsächlich noch im Meer schwimmen gehen konnten. Es war herrlich! Zudem habe ich die besten Moules Frites seit jeher direkt am Strand gegessen - und das für schlappe 8,50 Euro. Wenn das kein Schnäppchen ist!

Einige Pläne und Unternehmungen hatte ich ja hier bereits angekündigt. Alles konnte natürlich nicht durchgeführt werden, aber nichtsdestotrotz waren wir fleissig unterwegs.

Meine Montpellier-Tipps habe ich hier für euch zusammengestellt.


Die besten Maccarons gab es tatsächlich wie angekündigt bei Thierry Papereux. Die kleine Süsswaren-Oase ist zwar etwas unscheinbar und versteckt, aber die direkt vor Ort frisch gemachten Maccarons waren köstlich! Insbesondere Lavendel, Karamell und die hiesige Spezialität, eine Art Lakritze-Maccaron, hatten es mir angetan. Auch andere französische Süssspeisen wie Marzipan gibt es ebenda en masse.
 




Love at first sight war die Begegnung mit der Interior-Boutique X PAUME X. Der kleine aber feine Store mit super netter Besitzerin verkauft von Möbel über Geschirr bis hin zu Deko und Schmuck wunderschöne ausgesuchte Stücke. Dort habe ich mir dann auch gleich diese tollen Pom-Pons vom holländischen Label Engelpunt ergattert. Diese sind etwas wilder und verspielter, als bisher bekannte Modelle etwa aus der IKEA oder so.

 Tolle Drinks gab es Abends in der Fabrik-Bar. Das industrielle Ambiente und das schummrige Licht sind perfekt für ein paar After-Work Drinks oder einen Schlummi. Mein "Kir" ebenda war jedenfalls köstlich!



Zuvor besuchten wir noch das mediterrane Filmfestival "Cinemed" und schauten uns den tollen italienischen Film "Il Sud è niente" an. Lohnt sich!





Wenn man in Frankreich ist, darf ein Besuch bei Sephora natürlich nicht fehlen. Der Kosmetik-Store hat neben gängigen Produkte-Linien wie Chanel etc. auch eine tolle eigene Linie. Ich habe mir einen neuen Lippenstift in einem Berry-Ton ergattert, der schon jetzt zu einem Liebling avanciert ist.




Im vorigen Post berichtete ich ja über die Labels to Watch, von denen eines Idano Paris war. Ebendieses gibt es in der Boutique Collection Privee. Das sorgfältig ausgewählte Sortiment enthält auch noch wunderschönen Goldschmuck und Lederwaren. Wow hoch Drei!

 Köstliches Essen gibt es fast immer und überall. Des öfteren haben wir uns auch Picknick aus der ortsansässigen Markthalle geholt und zu Hause verspiesen. Yummie! Am Samstag sollte es zum Abendessen eigentlich in das hübsche und hoch gelobte Restaurant Les Bains gehen, dass in den Räumlichkeiten des ehemaligen städtischen Hallenbades liegt. Leider ging die Reservation vergessen - und aus dem Essen wurde nichts. Definitiv auf meiner To-Do Liste beim nächsten Besuch!


FRENCH LABELS TO WATCH


Während meines Frankreich-Besuchs letzte Woche in Montpellier durfte eine Shopping-Tour natürlich auch nicht fehlen. Montpellier ist zwar klein, doch es gibt einige hübsche Boutiquen vor Ort. So entdeckte ich zwei französische Labels, bei denen es definitiv heissen sollte: "Label to watch!"

Ersteres ist cop.copine, eine Art Mode-Kette mit eigenen Shops und einem grossen Sortiment, vergleichbar mit sandro, aber günstiger. Dass ich da umgehend im 7. Himmel war, dürfte klar sein... Der zweite Brand ist Idano, ein neues Pariser-Label, von dem man bestimmt noch hören wird. Auch die coole Pariser-Bloggerin Adenorah ist bereits angetan von den Stücken und präsentiert diese lässig auf ihrem Blog.

Ergattert habe ich mir einmal einen tollen Maxicardigan in schwarz mit einer Rippenartigen-Struktur von cop.copine und das coole Sweater-Shirt mit Muster-Mix von Idano. Ich bin beide Stücke bereits fleissig am Tragen und super glücklich damit. Meine neue Shopping-Strategie, weniger ist mehr, dafür hochwertigere Sachen zu kaufen, bewährt sich.

Kennt ihr die Labels? Gefallen euch die Sachen?



GIRLS SEASON 4 // TRAILER


Dass ich ein grosser Lena Dunham und GIRLs Fan bin, darüber berichtete ich ja bereits an dieser Stelle. Lena ist aktuell mal wieder in aller Munde, hat sie doch kürzlich ihr Buch "Not that kind of girl - a young women tells you what she's 'learned'" veröffentlicht - eine lustige Anekdote über ihr mehr oder minder gewöhnliches Leben und ihre Alltagspannen. Mit ihrer erfrischenden Art und Andersartigkeit gegenüber anderer aktueller Serien-Stars und damit Rollenvorbilder wie etwa Blake Lively oder Rachel Bilson, ist Dunham vor allem eines: Authentisch. 

Es ist klar, auch hier liegen dramaturgische Strukturen und PR-Strategien vor und auch Lena hat ihre 'Masche'. Diese scheint bis jetzt aber sehr gut aufzugehen und macht sie für mich definitiv zu einer Stimme unserer Generation. Man muss sie lieben lernen - und so ist es auch richtig. Am 11. Januar startet die 4. Staffel der Girls-Serie - ich kann es kaum erwarten! Den Trailer dazu hat HBO soeben publiziert - ihr findet diesen unten. Einen interessanten Vorgeschmack gibt's auch bei Buzzfeed.




Food Porn 2.0


Unser Verhältnis zu Essen hat sich während der letzten Jahre und insbesondere im Zusammenhang mit den aufkommenden Social-Media Kanälen wie Instagram, Pinterest oder Tumblr stark verändert. Food Porn, so das Schlagwort der Stunde - eine Bezeichnung für die lifestylegerechte Aufbereitung von Food, sprich das Abfotografieren von Mahlzeiten und die Bilder dessen danach im Netz zu teilen. Dass Essen und Pornografie im gleichen Zusammenhang genannt werden, bestätigt bereits die Tatsache, dass wir ein perverses Verhältnis zu Nahrung bekommen haben. Rein der Fakt, dass man das Essen abfotografiert, bevor man es geniesst, geht eigentlich der menschlichen Natur völlig entgegen. 

So hat etwa Jeremy Scott in der aktuellen AW14 Moschino-Kollektion Mc'Donalds Klassiker wie das M, Pommes oder Ronald ähnliche Klamotten gar auf den Laufsteg gebracht. Meine These: Weil man in der Magerwahn-Lifestyle-Gesellschaft im 21. Jahrhundert nicht mehr genügend Essen genüsslich zu sich nehmen kann, will man es wenigstens bildlich festgehalten haben. Lifestyle durchdringt alle Lebensbereiche - du bist, was du isst!

In der Realität liegen die Fakten wie folgt: Grosse Teile der Bevölkerung in der westlichen Welt werden immer übergewichtiger, gleichzeitig haben immer mehr auch mit Essstörungen zu kämpfen. Hinzu kommt die Tatsache, dass noch immer unzählige Menschen an Unterernährung leiden und zu wenig Nahrung erhalten. Was würden die wohl sagen, wenn man sie mit einen Food-Porn Instagram-Account konfrontieren würde?

Die aktuelle Food-Waste Kampagne des WWF hat mich sofort überzeugt. Es ist erschreckend zu lesen:


Zu Food Waste werden Lebensmittel gezählt, die für den menschlichen Verzehr produziert werden, jedoch irgendwo zwischen Feld und Konsum verloren gehen. In der Schweiz schaffen es jährlich rund zwei Millionen Tonnen einwandfreier Lebensmittel nicht auf unsere Teller. Das entspricht der Ladung von etwa 140'000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Verluste werden in den Haushalten verursacht: Pro Person landen hier täglich 320 Gramm Lebensmittel im Abfall, ungefähr eine ganze Mahlzeit. 

Meine Mitbewohnerinnen haben mich ja schon immer ausgelacht, weil ich jegliche Reste aufhob und später noch ass. Aber eine so schlechte Angewohnheit ist das sicherlich nicht. Und auch im Supermarkt sollte bereits besser überlegt werden: Was brauche ich wirklich? Wie oft bin ich überhaupt zu Hause? Kann ich das alles essen?

Das scharfsinnige Kampagnen-Video dazu zeigt uns das Phänomen Food Porn 2.0: